Őrségi tájakon | 2017 szeptember 28-30., (3 nap/2 éj) | Magyarország, Szlovénia

Joó Imola válaszlevele a “Kronen” cikkre és a cikk maga

KRONEN-2013 Dec.7. kiadása –Seite 6

„Schöne Grüsse aus dem Orbán-Land

 

Was ist mit Ungarn los? Dieses Buch der beiden ORF-Journalisten Roland Androwitzer und Erns Gelegs geht den Wurzeln der „Orbán –Revolution” auf die Spur. (A könyv címe a mellékelt fényképen: Schöne Grüsse  aus dem Orban-Land)

Das Ergebnis :  Vieles aus dem Orban-Land,das Europa in-vorsichtig gesagt-Staunen versetzt,sind ur-ungarische Reflexe aus traumatischen Schiksalsschlaegen und schlecht  aufgearbeiteter Vergangenheitsbewaeltigung ,(Schliesslich ist ja Ungarn das einzige Land mit einer Trauermusik als Nationalhymne).  (!!!)

 

in der „Krone vom 7. November 2013

 

So lautet die Übersetzung der von den Autoren dieses Buches als „Trauermusik“ abqualifizierten ungarischen Hymne, welche im ganzen „Orbán-Land“ als Nationalgebet verehrt wird:

 

Gib dem Volk der Ungarn, Gott,

Frohsinn, Glück und Segen,

Schütze es in Kriegesnot

Vor des Feindes Schlägen.

Ihm, das lange Schmach ertrug,

Schenke wieder Freuden,

Denn es büßte hart genug

Schuld für alle Zeiten.

 

Die Hymne eines Landes zu schmähen bedeutet eine grobe Beleidigung eines ganzen Volkes. Diese in eine wunderbare Melodie gebettete Fürbitte an Gott war den Genossen Kummunisten ein Dorn im Auge. Der berühmte Komponist Zoltán Kodály wurde gebeten, eine neue Hymne zu schaffen, ohne dass Gott darin vorkommt. Kodály lehnte mit den Worten ab: „Sie ist gut, bitt´schön“.

Den Herren Androwitzer und Gelegs sei ins Stammbuch geschrieben: diese Hymne ist nach wie vor gut, auch wenn die Melodie nicht zum Marschieren oder Tanzen anregt. (Übrigens: es wird selten eine Trauermusik in Dur komponiert.)

 

a.o. Univ-Prof. Mag. Imola Joó

1110 Wien